Tierschutz im Ausland
 
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Warum Tierschutz im Ausland?
Ich wurde schon von vielen Menschen gefragt, warum ich mir einen Hund aus dem Ausland hole, obwohl die deutschen Tierheime überfüllt sind und es dort sehr viele Hunde gibt, die auf ein neues Zuhause warten. In diesem Punkt gebe ich den Leuten immer Recht, denn das ist eine Tatsache, die man nicht abstreiten kann. Jedoch sind die Tierheime in Deutschland und die Tötungsstationen in z. B. Spanien zwei unterschiedliche Situationen, die man in meinen Augen nicht direkt miteinander vergleichen kann. Warum?


© Marie Neumann

Wie der Name Tötungsstation schon sagt, kommen die Hunde in Spanien selten in Tierpensionen, sondern werden gleich vom Besitzer "entsorgt" (der Hund wird einfach ausgesetzt, aufgehängt, enthauptet, an einer Leine hinter dem Auto hergezogen und viele solcher Grausamkeiten), da dieser Weg kein Geld kostet, oder, wenn die Besitzer "gütig" sind, werden die Hunde in die Tötungsstationen zum Einschläfern gebracht. Es gibt in solchen Ländern meist kein Tierschutzgesetz und keine Tierheime, die die notleidenden Hunde aufnehmen.


© Marie Neumann

Zitat von Sandra Dohrenkamp:
"Werden Hunde in den Perreras (Tötungsstaionen) abgegeben, oftmals von den eigenen Besitzern, ansonsten von den Hundefängern, bleiben sie dort zwischen 10 und 21 Tagen. Sind sie verletzt oder krank werden sie NICHT tierärztlich versorgt. Viele leiden 3 Wchen bis sie getötet werden.
Die meisten Perreras benutzen Spritzen zum Einschläfern. Sie sollten zwei Spritzen setzen, zuerst eine Dosis, die den Hund in den Dämmerzustand versetzt, dann die tödliche. Da dies den meisten zu teuer ist, wird oft nur die zweite gegeben. Dies ist für die Tiere sehr schmerzhaft."
(Quelle: http://www.tierschutz-spanien.de/index2.htm)

Viele dieser Todeskandidaten kann der ANAA in Spanien retten und bringt diese Hunde dann in Pensionen, Tierheime oder zu Privatpersonen mit gesundem Menschenverstand. Von dort aus versuchen dann freiwillige Helfer die Hunde zu vermitteln. Da sie in Spanien keine Chance mehr haben und nur Jäger diese Hunde noch nehmen würden, die jedoch auch grausam mit den Tieren umgehen, kommt nur noch das Ausland in Frage.


© Marie Neumann

In Deutschland werden die Hunde so lange medizinisch versorgt und bekommen auch regelmäßig Futter, bis sie in gute Hände vermittelt werden. In Spanien drängt die Zeit, denn nicht alle Hunde können aufgenommen und verpflegt werden!

Ein weiterer Grund für den Tierschutz im Ausland ist, dass viele Menschen sich ihre Hunde vom Züchter oder aus dem deutschen Tierheim holen und nur wenige Menschen sich zuerst an solche überfüllten Perreras wenden. Jeder Gang hierzulande nimmt einem Hund im Tierheim das warme Plätzchen weg! Unterstützt also diese Züchter nicht durch einen Kauf Ihres Welpen!

In Spanien sind Hunde (ja generell Tiere) Dinge, die man wieder neu ersetzen kann und so werden sie auch behandelt- wird ein Hund zu teuer, wird er irgendwo entsorgt und schon kann ein neuer kommen. So geht der Teufelskreis weiter und die entsorgten Hunde landen dann in den Perreras und es wird versucht, diese Hunde zu vermitteln.



© Marie Neumann

Man kann sich sicher gut vorstellen, dass solche überfüllten Tötungsstationen viel Zeit in der Pflege und Versorgung der Tiere fordern. Jedoch gibt es dafür kein eingestelltes Personal, da dies einfach zu teuer ist. Die ganze anfallende Arbeit wird von freiwilligen Helfern gemeistert, die ihre ganze Kraft, Zeit und auch ihr eigenes Geld in die Versorgung der Tiere stecken. Dieses Engagement muss unterstützt werden!

Zitat von Sandra Dohrenkamp:
"Die spanischen Hunde haben meist kein gutes Leben gehabt. Oftmals wurden sie geschlagen, haben Hunger gelitten, wurden verjagt. Die allermeisten von ihnen sind so dankbar, endlich Liebe zu bekommen. Sie wollen nur gefallen, alles richtig machen. Sie sind i.d.R. sehr gut sozialisiert, da sie oft in Rudeln auf der Straße gelebt haben. Sie sind ganz treue Seelen. Uns erstaunt es immer wieder, dass sie nicht das Vertrauen in die Menschen völlig verloren haben ..."
(Quelle:http://www.tierschutz-spanien.de/index2.htm)

Natürlich ist es nicht möglich, sämtliche Hunde aus anderen Ländern zu uns zu holen, denn dafür reichen unsere Kapazitäten leider nicht aus. Wir müssen den Bewohnern der einheimischen Länder die Augen öffnen und vor allem das Herz öffnen, dass sie Fehler begehen. Nur so können wir gemeinsam dieses Problem beheben.

Oft musste ich auch schon leider erfahren, dass viele Menschen nicht verstehen und nachvollziehen können, warum ich gerade so an den "Auslands- Hunden" hänge und ich habe deswegen schon unzählige Diskussionen führen müssen. Wäre es da nciht besser, sich diese Energie aufzusparen und Hand in Hand, gemeinsam, was für den Tierschutz zu tun? Da ist es doch egal, ob hier im Land oder außerhalb der Striche auf der Landkarte! Hauptsache, den Tieren wird geholfen.

Ich werde sehr oft von Passanten auf der Straße angesprochen, dass ich einen sehr lieben und wunderschönen Hund habe. Wenn ich diesen Menschen dann Buito Geschichte erzähle, kann sich keiner vorstellen, dass mein Hund ein abgemagerter, völlig verschüchteter Hund gewesen ist. Liebe, Zeit und Geduld haben ihn zu einem weltspitzen Hund gemacht, den ich nie wieder hergeben werde! Gebt diesen Hunden eine zweite Chance, denn sie haben die eindeutig verdient und ich schwöre euch: sie werden euch nicht enttäuschen! 

Aktuelles:  
  Das Auffanglager in Wejherowo/ Polen benötigt Hilfe!
Siehe "Tierschutz aktuell"!

Nächste Spendenfahrt: geplant für Mitte April
 
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